HeimArt 2 - Das Video

"HeimArt, die Zweite das Musikvideo"

 

 

"HeimArt, die Zweite – eine Flüchtlingsgeschichte" – ein Musikvideo-Projekt im MGH Saerbeck

Für das Theaterstück “HeimArt-Wurzeln, Käfig, Flügel“ haben Barkindho Diallo (selbst Mitglied der Theatergruppe) und Felix Beuse im Jahr 2014 einen Song geschrieben. Barkindho erzählt darin die Geschichte seiner Flucht (von seiner neuen Heimat Saerbeck, seinen Beweggründen, seinen Wünschen und Träumen).

Daraus ergab sich für das MGH Saerbeck ein weiteres Projekt mit dem Titel:
"HeimArt, die Zweite – eine Flüchtlingsgeschichte" – ein Musikvideo-Projekt im MGH Saerbeck. Zu dem Song wird ein Musikvideo und eine kleine Dokumentation gedreht.  Die Videos sollen ein Zeichen sein, dass Flüchtlinge in Saerbeck willkommen sind und von den verschiedensten Gruppen unterstützt werden. Die Geschichte von Barkindho ist eine Geschichte von vielen. Und Barkindho ist einer von vielen Flüchtlingen, die eine neue Heimat suchen. Er steht nicht nur für sich allein. „Durch Engagement kann etwas bewirkt werden!“ das zeigt das Musikvideo deutlich und es soll Mut machen – den Flüchtlingen und denen, die Flüchtlinge unterstützen. So viele Menschen, die Barkindho unterstützten, haben es möglich gemacht, das er jetzt trotz abgelehnten Asylantrags, eine Ausbildungstelle bei der Firma Berkemeier beginnen konnte.

 

Artikel aus der WN von Di., 17.11.2015

Premiere von Barkhindo Diallos Geschichte als Musik-Clip Ein „Mutmach-Video“

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Groß war das Interesse an der ersten Präsentation des Musikvideos über die Geschichte des jungen Flüchtlings aus Guinea, Barkhindo Diallo (großes Foto, grünes T-Shirt), bei Saerbeckern und auch bei Flüchtlingen, die hier leben. Foto: Jens Keblat 

Die große Premiere des Musik-Videos über den jungen Flüchtling Barkhindo Diallo aus Guinea wurde auch zu einem Mut machenden Zeichen für andere Flüchtlinge und die vielen ehrenamtlichen Helfer. So sah es Brigitte Wolff-Vorndieck vom Mehrgenerationenhaus, unter dessen Dach das Projekt lief.

Viele Freiwillige hatten bei den Dreharbeiten mitgewirkt, immer wieder wurden die Szenen solange gedreht, bis alles passte – am Samstagabend war Premiere: Rund 170 Interessierte und Beteiligte sahen in der Bürgerscheune erstmals den fertigen Film über die Geschichte von Barkhindo Diallo, den Jugendlichen, der aus dem afrikanischen Guinea floh und in Saerbeck aufgenommen wurde.

„Wir wussten ja nicht, wie viele Leute kommen würden“, schließlich habe man keine Karten verkauft, sagte Brigitte Wolff-Vorndieck vom Mehrgenerationenhaus (MGH) der Kolpingsfamilie, als sie am frühen Samstagabend in der Bürgerscheune stand. Vor ihr: Platz für 170 Interessierte und Beteiligte. Was die Projektleiterin dann für einen Moment fast sprachlos machte: Kaum ein Platz blieb frei, bis kurz vor Filmbeginn kamen immer wieder Leute durch die Türen. Wolff-Vorndieck: „Vor allem sind auch viele Flüchtlinge gekommen, das ist wirklich toll. Ein wichtiges und starkes Zeichen.“ Denn Wolff-Vorndieck hält die Produktion, die am Ende das – zumindest fürs Erste – Happy-End für Barkhindo Diallo zeigt, auch für ein „Mutmachvideo für Flüchtlinge“ und für Helfer.

Und der Filmstar Barkhindo Diallo selbst – er konnte auch kaum glauben, was er sah: „Stark. Richtig stark. Ich bin ein bisschen nervös, alles gesehen habe ich selbst auch noch nicht.“ Viele seiner Wegbegleiter hatte er auch am Samstagabend wieder prompt um sich, vermittelte und pendelte zwischen Saerbeckern und den neu in die Gemeinde aufgenommenen Flüchtlingen. Und dann ging es los, Film ab, auch kurze Wortbeiträge und live gesungene Lieder gehörten zum Rahmenprogramm. Für viele der Anwesenden war das dann ganz schnell eine emotionale Sache, ein Abend im Zeichen der gelebten Willkommenskultur – wieder einmal. Anekdoten, selbst erlebte Geschichten, aber auch Herzblut und Engagement kommen zusammen. „Das war uns ja auch immer wichtig dabei, ein Zeichen für die Flüchtlinge, aber eben auch für die vielen ehrenamtlich aktiven Helfer zu setzen“, sagte Brigitte Wolff-Vorndieck. Das sei gelungen. Zu sehen sein wird das Musikvideo mit dem Ibbenbürener Rapper „Sking“ alias Felix Beuse ab Mittwoch im Internet bei Youtube, auch ein Download ist geplant.

 

Artikel aus der WN von Di., 10.11.2015

Video-Premiere in der Scheune

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Mit einem Quadrokopter wurde am letzten Drehtag dieses Foto gemacht; es symbolisiert das Netzwerk, das Barkindho aufgebaut hat. Foto: MGH

Samstag, 19.30 Uhr, Bürgerscheune: Diese Stichworte sollte jeder Saerbecker in den Kalender schreiben, die sich für Barkindhos Geschichte interessieren oder selber daran mitgeschrieben haben. Das Video „Heimat, die Zweite“ zeichnet Barkindhos Lebensweg nach. Zur Premiere tanzen auch die Volkstänzer und die Hip-Hopper von „True Fame“. Eintritt wird nicht erhoben, über Spenden für die Saerbecker Flüchtlingshilfe freuen sich aber die Veranstalter.

 

Artikel aus der WN von Fr., 06.11.2015

Eine Flüchtlingsgeschichte: Video-Premiere in der Bürgerscheune Heim-Art, die Zweite

Barkindhos Geschichte wird noch mal erzählt: in einem Musikvideo und einer Dokumentation, zwei filme, die am Samstag, 14. November, um 19.30 Uhr in der Bürgerscheune gezeigt werden. Der Eintritt dazu ist frei, die federführende Kolpingsfamilie bittet aber um eine Spende, die der Saerbecker Flüchtlingshilfe zugute kommen soll.

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Wer hätte gedacht, dass Barkindhos Geschichte (hier mit Dorothee Savage und Felix „Sking“ Beuse bei einer Preisverleihung in Düsseldorf) plötzlich so aktuell wird? Foto: Jürgen Brinkmann

Barkindho – den Namen kennt in Saerbeck jeder. Und sicher auch seine Geschichte, die ihn so eng mit dem Dorf verbandelt. Es ist eine Flüchtlingsgeschichte, von der damals niemand geahnt hat, wie aktuell sie heute ist. Damals, das war vor ziemlich genau einem Jahr, als Barkindho am 25. November bei Berkemeier einen Ausbildungsvertrag unterschrieb und bleiben durfte, obwohl sein Asylantrag zuvor abgelehnt worden war.

Das ganze Dorf hatte sich für Barkindho eingesetzt, demonstriert und Unterschriften gesammelt. Für das Theaterstück „Heim-Art – Wurzeln, Käfig, Flügel“ schrieb Felix „Sking“ Beuse einen Rap, der Barkindhos Geschichte erzählt.

Jetzt wird sie noch mal erzählt: in einem Musikvideo und einer Dokumentation, zwei filme, die am Samstag, 14. November, um 19.30 Uhr in der Bürgerscheune gezeigt werden. Der Eintritt dazu ist frei, die federführende Kolpingsfamilie bittet aber um eine Spende, die der Saerbecker Flüchtlingshilfe zugute kommen soll.

„Eingeladen ist das ganz Dorf, zu dem selbstverständlich auch die Flüchtlinge gehören“, sagt Koordinatorin Brigitte Wolff-Vorndieck über das Folgeprojekt, das unter dem Titel „Heimat, die Zweite – eine Flüchtlingsgeschichte“ wieder vom Landesjugendamt gefördert wurde. Und wieder waren die beiden Theaterfrauen Judith Sundermann und Lea Bullerjahn dabei. Mitgeholfen haben auch das Autohaus Berkemeier, die Fußballer von Falke III, das Mehrgenerationenhaus, die Volkstanzgruppe, „True Fame“ und die Theatergruppe, die schon „Heimat, die erste“ so erfolgreich auf die Bühne gebracht hatte.

„Das Video“, sagt Brigitte Wolff-Vorndieck, „soll Mut machen – den Flüchtlingen und denen, die sie unterstützen.“ Und sie betont, dass Barkindhos Geschichte eine Geschichte von vielen ist und Barkindho einer von vielen Flüchtlingen, die eine neue Heimat suchen: „Barkindho steht nicht für sich alleine.“

Kolping Bildungswerk Saerbeck (KBS)

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